Die InitiatorInnen: Claudia und Michael Woldan

Am Anfang war ein Buch mit schönen Bildern, das uns faszinierte. Als wir dann in unsere Wiese ein Labyrinth mähten - einfach weil es uns gefiel - waren wir erstaunt über die Wirkung auf uns und andere. Und mit jedem Hineingehen erschlossen sich neue Dimensionen: Erwachsene staunten, Kinder tobten mit großer Begeisterung und erstaunlicher Ausdauer darin herum.
Der Agenda 21-Prozess im Jahr 2006 brachte uns ziemlich schnell wieder auf die Labyrinthidee: Da gehen Menschen miteinander auf einem Weg - obwohl der ständig seine Richtung ändert - auf ein gemeinsames Ziel hin. Schnell war auch in unseren Köpfen eine Landschaftsgestaltung mit Labyrinthen - möglichst sofort.
Doch erkannten wir: Das Arbeiten am Projekt ist wie das Gehen im Labyrinth: Manchmal glaubst Du Dich schon beinahe am Ziel, dann treibt es Dich plötzlich wieder ganz weit hinaus....
Und dennoch: Faszination und Motivation waren in all diesen Jahren, trotz mancher Mühen der Ebene, ungebrochen. Immer wieder schlossen sich der Idee wieder neue Menschen an. Das Projekt ist langsam, doch stetig gewachsen. Und gerade darin liegt seine Kraft.
Mit der Eröffnung 2010 durften wir gemeinsam mit allen MitstreiterInnen ein wunderschönes Fest feiern, das zugleich Schlußpunkt und Anfang der weiteren Entwicklungen war.
Wir sind gespannt und freuen uns auf alles, was noch kommt
Claudia und Michael Woldan
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